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Presse, Radio und TV

 

Tages-Anzeiger (online) am 20.4.2019

 

Radio Energy "Mein Morgen: Lasst uns Kuscheln" am 18.12.2018 mit Jontsch, Fabienne Wernly, Elana und Bernhard

 

 

Bericht im 'Blick Online' am 26.11.2014 über "Herz-Kuscheln" mit Bernhard Bäumle und Elana Andermatt

 

 

 

Bericht im '10vor10' am 7.8.2012 über "Zeit zum Kuscheln" mit Bernhard Bäumle und LuciAnna Braendle

 


 

Bericht im 'Tele Züri' am 16.10.2012 über "Zeit zum Kuscheln" mit Bernhard Bäumle und LuciAnna Braendle

 


 

Jugendsendung "Video Gang" ab 4.2.2015 im TeleTop mit Fragen rund um's Kuscheln - mit Bernhard Bäumle und Elana Andermatt
 


 

Bericht in der "Aargauer Zeitung" am 25.5.2012 über "Zeit zum Kuscheln" mit Bernhard Bäumle und LuciAnna Braendle

 

 

 

Bericht im "Neuland Magazin" im Juli 2013 über "Zeit zum Kuscheln" mit Bernhard Bäumle und LuciAnna Braendle

 

 

 

Karikatur im Tages-Anzeiger Lokalteil St.Gallen am 3.11.2012
nach dem ersten "Zeit zum Kuscheln" Abend in der "offenen Kirche St. Gallen" mit Bernhard Bäumle und LuciAnna Braendle

 

"Ausgekuschelt": Nach nur einer Durchführung gibt es in der Offenen Kirche keine Kuschelparties mehr. Vor allem
in reformierten Kreisen kam das Projekt gar nicht gut an. Die Katholiken gaben sich hingegen erstaunlich gelassen.

 

Offene Kirche St. Gallen
Ausgekuschelt

 

Die Offene Kirche St. Gallen hat ihr Kuschelprojekt gestoppt. Die Events, bei denen sich fremde Menschen gegenseitig berühren und streicheln, hatte heftige Reaktionen bei Kirchgemeinden und deren Mitgliedern ausgelöst. Nun will sich die Offene Kirche neu positionieren.

 

(sda)

Die von Fachleuten geführten Kuschelabende in der Offene Kirche St. Gallen sollten Menschen die Möglichkeit geben, das Bedürfnis nach körperlicher Nähe zu stillen. Die Teilnehmer sollten sich in einem sicheren Raum entspannen, indem sie sich gegenseitige streicheln und berühren.

 

«Kuscheln ist ein Urbedürfnis des Menschen und hat nichts mit Sex zu tun», heisst es im Programm auf der Website der Offenen Kirche St. Gallen, der katholische und evangelische Kirchgemeinden der Agglomeration St. Gallen angehören.

Der Kuschelabend von Anfang September - als erster einer Reihe solcher Abende unter dem Titel «Zeit zum Kuscheln» gedacht - blieb jedoch der einzige. Aus Protest traten Kirchgemeinden und private Mitglieder aus dem Projekt Offene Kirche aus, was finanzielle Einbussen zur Folge hat. In Medienberichten und Leserbriefen machten sich Gegner und Befürworter Luft.

 

Ein Tabubruch

Das Kuscheln habe das Fass zum Überlaufen gebracht, sagte Daniel Schmid Holz, der die Evanglisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen im Vorstand der Offenen Kirche vertritt, gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

 

«Viele Menschen empfinden Kuschelpartys als Tabubruch, da im Umgang mit Zärtlichkeit und Berührungen die Grenze zwischen Intimität und Öffentlichkeit verletzt wird», sagte Schmid.

 

Der Vorstand der Offenen Kirche sei zwar von Anfang an vom Kuschelprojekt nicht begeistert gewesen, wollte dem Projektleiter jedoch nicht dreinreden. Nach den Protesten wurde das Kuscheln gestoppt.

 

«Die heftigen Reaktionen zeigen, dass sich die Offene Kirche mit den Kuschelpartys keinen guten Namen macht», sagte Schmid. Deshalb sei es nun Zeit, das Programm und die Zusammenarbeit mit dem Projektleiter und Initianten der Kuschelabende zu überdenken.